"Der Koerper, die Sinne, usw, sind alle 'Nicht-Seele' Materie, und das
Gefuehl von 'Ich - Mein' ueber dieselben ist Adhyas - Illusion."
Adhyatma Upanishad
Lieber Besucher, Namaste:
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Was man normalerweise Leben nennt, ist die kontinuierliche Liebesaffaere des Bewusstseins in all seinen Formen und Bewegungen, mit sich selbst. Stattdessen ist Leben die Quelle, die darunter verborgen liegt. Was Du bist, ist Leben, und weder mit Worten noch Erfahrungen kann man es beruehren. Wonach Du suchst, ist nicht etwas, das als Teil eines Paars auftritt, also zum Beispiel Freude versus Elend, Licht versus Dunkelheit, oder Gott versus Nicht-Gott. 'Gewahrsein', auch das Auge Gottes genannt, ist die erste Regung des ungeteilten formlosen Nichts, und damit schon etwas 'Herausgesetztes', 'Existierendes'. Es ist schon ein 'Etwas', etwas Abgeleitetes. Karl Renz nennt es die 'erste Karte'. Nisargadatta sagt: "Die fundamentale Realitaet ist jenseits von Gewahrsein".
Du bist jenseits, oder vor dem "Ich". Das "Ich" ist eine Idee, die von der Identifikation mit bevorzugten, und der Ablehnung weniger geliebten Qualitaeten, aufrechterhalten wird. Man kann es nicht wie die Haut einer Schlange abstreifen, damit eine bessere Ich-Version uebrigbleibt, und man kann es nicht abschaffen, da es nur eine Idee ist. Die Ich-Idee kreiiert sich dauernd von Neuem, als der 'Erfahrende einer Erfahrung', der 'Inhaber einer Meinung', oder der 'Mitteiler einer Botschaft'. Es sagt sogar, 'Ich' weiss genau, dass "Du" kein 'Ich' hast, oder aehnlich absurde Dinge. Innerhalb des Kostuemfestes der Erfahrungswelt ist es immer da, und nicht da.
"Was wir suchen wird nicht aufgrund von Anstrengung gefunden werden, und es wird auch nicht ohne Anstrengung gefunden werden. Das ist der Knoten, die Komplexitaet jeglicher Religion und spirituellen Disziplin." Osho, Kaivalya Upanishad
Letztendlich hast Du keine Kontrolle ueber die innere Suche.
Dhyan Dewyea
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